Die Band

A Fine Mess – wenn Wege sich kreuzen

Roman. Stimme und Gitarre

Bereits seit Ende der 70er Jahre der Gitarre verdingt – zunächst alleine, die erste Band wird Mitte der 80er Jahre gegründet. Mit dem Einstieg in die erste Band beginnt auch das Thema „Komposition“ Interessant zu werden, seitdem schreibt Roman auch eigene Songs.

Sandro. Bass und Backgroundgesang

Zunächst am Schlagzeug beheimatet folgt zu Beginn der 80er Jahre der Wechsel zum Bass, dem er bis heute treu blieb. Neben Privatunterricht mit Schwerpunkt Jazz-Rock und Funk-Rock gab es zur Schulzeit schon verschiedene Rockbands mit regionalen Auftritten.

Jörg. Tasten und Backgroundgesang

Klavier- und Keyboardunterricht ebnen Jörg den Weg zur Musik. Anfang der 90er Jahre wird nach abendlichen Jam-Sessions im Partykeller eines Freundes die erste Band gegründet, die eifrig alles nachspielt, was man kennt. Und bald darauf folgen die ersten Auftritte.

Thomas. Drums

Musikalisch seit den 70ern an den Drumsticks aktiv. Von Genesis bis Dream Theater spielt Thomas seitdem von allem etwas – und unter dem Strich Rockdrums at its best! Nicht zuletzt die große Bühnenerfahrung in unzähligen deutschen Clubs bereichert „A Fine Mess“ – und alles nur, weil der Nachbar mal eine Gitarre vom Ottoversand kaufte.

Musikalische Anfänge – die 80er

Dieses Jahrzehnt beginnt für die vier Musiker sehr ähnlich – nur Thomas war schon einen Schritt weiter und spielte in seiner ersten Formation „SQUONK“. Die übrigen drei üben ohne Band fleißig, mit oder ohne Unterricht, und bei allen wächst der Spaß am Spiel, der bis heute anhält und das Fundament von „A Fine Mess“ bildet.

Ab 1985 spielt Roman in seiner ersten Band „Nightmare“ – im Rückblick lässt sich sagen, dass hier der Name Programm war. Aber hier wurden bereits erste, von Roman selbstgeschriebene Stücke gespielt, und von den mittlerweile über 20 Jahren Erfahrung im Songwriting profitiert heute „A Fine Mess“.

Im gleichen Jahr hat Thomas bereits ein musikalisches Highlight: Mit der Band „Momo“ nimmt er am Vorentscheid zum Grand-Prix-Eurovision teil. Neben weiteren Bands konnte Thomas auch Recordingerfahrungen für Funk und Fernsehen sammeln.

Nur ein Jahr Später arbeitet Sandro als Fachredakteur für das Musikerfachblatt „Musik Spezial“ (Ressort Bass) und knüpft auf diesem Weg erste Kontakte zu seinem späteren Endorsementpartner Warwick. Nur zwei Jahre später beginnt er ein Studium der Musikwissenschaften und Phonetik in Köln, das Geld dazu verdient er sich im Delta Tonstudio  als Studiomanager und Bassist für Demo- und Newcomerproduktionen, vorwiegend im Metalbereich.

Im gleichen Jahr wechselt Roman die Formation und spielt ab sofort bei „Conquest“, einem klassischen Rockquintett. Diese Formation sollte entscheidend sein für den weiteren musikalischen Weg, denn „nur“ Songs zu schreiben, die andere singen, ist Roman nun nicht mehr genug – die Songs sollen so klingen, wie sie geschrieben wurden um das Gefühl, die Botschaft und den Spirit des Songs auf das Publikum zu übertragen. Logische Konsequenz ist also der Schritt ans Mikrofon. Allerdings löst sich Conquest bereits nach zwei Jahren, wegen „persönlicher Differenzen“ und weil „die Chemie nicht mehr stimmte“ wieder auf.

Wenn Früchte langsam reifen – die 90er

Die erste Hälfte der Neunziger verläuft für Sandro sehr ruhig, im Verlaufe seines Studiums und seiner Studiotätigkeit gibt es keine großen Veränderungen.

Roman spielt ab 1991 in der Rockformation „Jynxed“ – die erste Band, in der er als Leadsänger auftritt und seine Stimme weiter formen kann. Die Band spielt sowohl eigene Stücke als auch Coverversionen von Rockklassikern vorwiegend aus den spät 70er Jahren.

Ein Jahr später ist Jörg Gründungsmitglied der Band „Legacy“, seiner ersten Band, die Ihre musikalischen Ansprüche stetig steigert und regelmäßige Auftritte hat. Der Mix aus selbstgeschriebenen Stücken und Coversongs beschert der Band als Höhepunkt einen Auftritt auf dem Hessentag 1994 in Groß-Gerau im Rahmen eines Talentwettbewerbs.

Im gleichen Jahr entwickelt sich aus dem Kern der Band „Jynxed“ Romans neue Formation „Looney Tunes“. Kurz darauf lösen sich „Legacy“ auf  und Romans und Jörgs musikalische Wege kreuzen sich: Jörg steigt bei den „Looney Tunes“ ein. In dieser Band entwickelt sich Jörgs Instrumentierung weg vom reinen Synthesizer hin zu Rockorgeln und Percussion und bei einigen Stücken kommt auch das Akkordeon zum Einsatz, heute ein fester Bestandteil bei „A Fine Mess“. Die „Looney Tunes“ hatten mit dem Konzept „Rock & Fun“ einige Jahre regionalen Erfolg. 1999, nach dem musikalischen Highlight “Sound of Frankfurt” lösten sich die Looney Tunes nach fünf Jahren auf, zuvor nehmen sie aber noch die CD “Rich and Famous” im Studio von Mimi Poulakis – unter anderem für die ersten Badesalz Produktionen verantwortlich – auf.

1995 – ein Jahr nach Gründung der „Looney Tunes“ – steigt Sandro bei „Circle of  Pain“ ein – eine Metalformation, mit der er unzählige Konzerte quer durch Europa spielt und mehrere CDs sowie eine DVD veröffentlicht.

Im folgenden Jahr nimmt auch Thomas einen weiteren Schritt, um mit seiner Musik zu begeistern – diesmal ist es der Nachwuchs, den er am Musikpalast Neu-Anspach unterrichtet. Um mit den Anforderungen der Schüler Schritt zu halten und die eigenen Wissenslöcher zu stopfen nimmt Thomas in diesem Jahr auch selbst wieder Unterricht, bei keinem Geringeren als der Schlagzeuglegende Rudi Hagenau.

Die Wege führen zusammen – 2000 bis heute

Das neue Jahrtausend beginnt für Sandro erfreulich – er wird Warwick-Endorser. Im gleichen Jahr lernt er Roman kennen und beide machen in der Petrusgemeinde Kelsterbach erstmalig zusammen Musik – die Chemie stimmt auf Anhieb.

Neben seinem Engagement in der Gemeinde hat Roman mit Beginn des Jahres 2001 noch eine zweite musikalische Heimat: Das Quartett „Vertical Smile“ covert Songs der 70er und 80er Jahre und überzeugt durch große Spielfreude.

Dieses Jahr hält für Roman und Jörg noch eine Szene wie aus einem Drehbuch bereit: Ort des Geschehens: Ein Supermarkt. Auch wenn es stets Kontakt zwischen beiden gab, sorgt eine zufällige Begegnung in eben diesem Supermarkt dafür, dass Jörg bei „Vertical Smile“ – Romans aktueller Band – einsteigt und sich als das fehlende Salz in der Suppe erweist.   Durch die Erweiterung um die Instrumente Klavier, Orgel und Akkordeon eröffnen sich für die Band weitere musikalische Möglichkeiten.

Parallel dazu steigt Sandro im Jahr 2002 als Bassist bei  „Domain“ ein, für die nächsten zwei Jahre tourt er mit der Band und veröffentlicht auch weitere CDss.

Pünktlich zur Fußball-WM 2006 löst sich „Vertical Smile“ auf, schon während die Band in den letzten Zügen liegt beginnt Roman sein Projekt „L!sten“ – selbstgeschriebene Rocksongs mit christlichem Hintergrund. Zu Beginn des Projektes ist Jörg mit an Bord, zieht sich aber kurz drauf aus Zeitgründen zurück. Roman lernt während dieser Zeit den US-Musiker Neal Morse, unter anderem bekannt als Kopf der Bands  „Transatlantic“ und „Spock‘s Beard“, kennen und begleitet ihn von nun an –wenn möglich- ziemlich regelmäßig bei seinen Worship Tourneen durch Deutschland. 2007 gipfelte Romans Songwriting bei „L!isten“ in der Veröffentlichung der CD „Randexistenzen“, danach entschlief die Band langsam aber friedlich.

Zwei Jahre später verbinden sich dann endlich die Fäden, der letzten zwanzig Jahre musikalischer Achterbahnfahrt, zu einem gemeinsamen Knoten.

Jörg, Roman und Sandro starten ihr erstes gemeinsames Projekt

„A Fine Mess“

– die besten Zutaten, die richtige Menge – es ist angerichtet.

„Finetuning“–  2012 bis heute

Schon kurz nachdem unser akustisches Trio das Licht der Welt erblickte war klar, dass uns Drei die Liebe zu „Rocken“ vereint. Es stimmt zwar, dass fein und akustisch gut ankommt und auch viel Spaß macht, aber es gibt Situationen, da fehlt einfach der Tritt in den A….. das „Rock“ feeling – es fehlt der „Beat“–  ein Schlagzeuger muss her.

Mit Rolf fand sich der Vierte Mann.

Ab jetzt …Rock mit Stil und Groove

Spätsommer 2013 ..wir erweitern unser Spektrum!

„A Fine Mess 1.2“ erblickt das Licht der Welt. Frei nach dem Motto „Gib mir das Fieber zurück“. Als Kinder der 70er, 80er und 90er, wollen wir dieses irre Gefühl zurück, dass nur Livemusik schaffen kann – der Stadionrock, die Hymnen, die Feuerzeugballaden!! Tanzendes Publikum, mitsingen, gebannt zuhören, mit leuchtenden Augen nach Hause gehen…

JA, das ist unsere Welt!

….Thomas übernimmt die Drumsticks und erhöht seither stetig unsere Schlagzahl.

A Fine Mess. That´s it!